Zertifikatsfehler bei ODATA – wirklich?

Schon vor dem Update auf die derzeit aktuelle Version 7 von Jedox habe ich mittels ODATA Daten aus SAP Business ByDesign in Jedox übernommen. Dies funktionierte seit dem Update auf die V7 so problemlos, dass ich schon nicht mehr an die Verbindungen gedacht habe. Aber dann gab es plötzlich einen Zertifikatsfehler bei der Verbindung (Fehlercode 401).

Da es egal war, ob die SSL-Option auf „trust“ oder „verify“ steht, brachte aber ein vorgeschalteter Job, der dieselbe Schnittstelle abfragt, einen Workaround. Der vorgeschaltete Job schlägt fehl und der nachfolgende geht durch. Sieht zunächst wie eine lästige Sache aus. Weitere Abfragen innerhalb eines engen Zeitfensters funktionieren dann auch, aber schön ist diese Lösung nicht. Ausserdem funktionierte das tagsüber, aber nicht nachts. Für einen Job um 0:15h reichten dann aber zwei vorgeschaltete Jobs, damit die tatsächliche Datenverbindung funktioniert. Ein Workaround für den Workaround?!

Wie sich inzwischen herausstellt, liegt der Fehler, der wie ein typischer SSL-Fehler aussieht, an einem für den Benutzer abgelaufenen Passwort. Mit einem neuen Passwort ausgestattet funktioniert die ODATA-Schnittstelle wieder einwandfrei. Also bei „Zertifikatsfehlern“ auch überprüfen, ob der User auch Zugriff hat. Erstaunlich aber, dass bei abgelaufenem Passwort trotzdem Daten abgeholt werden können, wenn man mehrfach eine Anfrage schickt.

Alternierende farbige Zeilen

Über zwei Dynaranges hinweg wünschte sich der Kunde, dass alle drei Zeilen die Hintergrundfarbe einer Tabelle abwechselt. Dies lässt sich über die Information, in welcher Zeile die Darstellung des Dynaranges ist, einfach lösen. Eine bedingte Formatierung sorgt dann für die richtige Darstellung.

Dafür fügt man in einer Spalte der Dynaranges folgende Formel ein:

=REST(RUNDEN((ZEILE(D14)-15)/3;0);2)

Im Ergebnis gibt die Formel 1 oder 0 zurück und wechselt alle drei Zeilen. D14 ist dabei eine Zelle innerhalb des jeweiligen Dynaranges, zum Beispiel die Datenzelle. Mit der -15 kann man den Startwert anpassen, sodass die ersten drei Zeilen einen Block ergeben.